Diese tollen Vierbeiner haben durch uns ein neues Zuhause gefunden...

 

GINI & CÄSAR

 

Gini wurde von einem Bettler abgenommen. Sie war sehr dürr, als sie zu mir kam und wahrscheinlich

hatte man sie auch geschlagen, weil sie sich beim Bürsten vor Angst angemachte. Mit viel Geduld und Liebe
besserte es sich zwar, aber es wird trotzdem für sie immer gegenwärtig sein. Man glaubt gar nicht, was

Menschen für einen Schaden bei wehrlosen Tieren anrichten können.

Die Hündin stammt von Slowaken, die immer wieder züchteten, um gewinnbringend zu verkaufen. Mit 4 Wochen

musste sie bereits mit ihrem Züchter (ein Bettler) bei Märkten und Straßen bei allen Witterungen zum Betteln

herhalten - kaum Futter oder Wasser. Nach langen Kämpfen konnte sie mit ca. 3,5 Monaten abgenommen
werden. Aufgrund dieser Züchterei hat sie leider auch eine degenerative Erkrankung. Sie ist nun auf einen

Rollstuhl angewiesen und kann sich nur mehr schwer fortbewegen.

 

Ebenfalls von diesen Bettlerring wurde auch Cäsar geholt, der nicht nur sehr verhungert war, sondern auch extrem ängstlich. Er war schon fast 1 Jahr alt, als er endlich freikam, da der Bettler für einige Zeit untergetaucht war. Und es dauerte fast noch ein Jahr, bis er sich richtig streicheln ließ.

 

Solltet ihr einen Bettler mit einem Hund sehen, ruft die Polizei, damit sie die Papiere überprüfen oder schaltet den Tierschutz ein. Nur so kann man diese Tierquälerei stoppen. Außerdem ist es verboten, Hunde für das Betteln zu  benutzen, ebenso die illegale Zucht die diese Menschen betreiben, wobei leider nicht das Wohl des Tieres im

Vordergrund steht. 

FICKO

 

ist ein Hund, der einfach zurückgelassen wurde, Er wurde in einer Tötung in Ungarn geboren

und als er ca. 2 Jahre alt war, wurde er von einem ungarischen Ehepaar adoptiert.

2 Jahre lang musste er dann bei allen Witterungen im Hof verbringen.

 

Die älteren Leute verstarben und die Kinder sperrten das Haus ab.

Sie ließen den Hund zurück und er blieb noch 2 Jahre ( alleine & wartend )

beim Haus in der Hoffnung, es würde wer kommen.

Zum Glück war der Zaun desolat und er konnte so hinaus kommen und Futter suchen.

 

Ich bekam die Nachricht von dem verwahrlosten Tier und er wurde

eingefangen und vorübergehend in ein Tierheim gebracht,

damit er sich an andere Hunde gewöhnen konnte.

Die Zusammenführung mit meinen Hunden hat gut geklappt und somit durfte er endgültig zu uns kommen.

SIMBA

 

ist ca. 2011 geboren und wurde jahrelang an eine Kette gehängt,

bis sie ihm in Fleisch und Fell eingewachsen war.

Er wurde geschlagen und bekam nur Abfälle zum Fressen.

 

Simba wurde von lieben Tierschützern gerettet und dann operiert.

Heute sieht man noch die Narben um den Hals. Zuerst hatte er noch viel Angst

vor Menschen,aber jetzt ist er aufgetaut und freut sich über

jede Streicheleinheit, die er bekommen kann.

 

 Er hat jetzt ein großartiges Zuhause gefunden, in dem er viel Liebe bekommt.


PAVAROTTI, RIDDICK, JAY JAY & SCHMUSEBÄR

 

Ein privater Hobbyoperateur in Ungarn hatte in seiner Versuchsstätte ca. 800 Tiere, die dort ihr Dasein fristen mussten, Bei Lebzeiten konnten die ungarischen Tierschutzvereine nicht dagegen ankämpfen,

Erst als er verstarb, wurden die Tiere befreit,

Katzen, Ponys, Meerschweinchen, Greifvögel, Affen etc... Man kann nur erahnen, was die armen Tiere mitmachen mussten, Von dieser Tierversuchsstätte kamen dann ein paar Katzen zu mir. Sie konnten konnten vom Verein tierärztlich versorgt werden.

Viele verwahrloste Hunde wurden aus einem ehemaligen Animalhorderfall gerettet (bereits vor der offiziellen Vereinsgründung).  Die Hunde die dort lebten waren alle in einen katastrophalen Zustand, sie töteten sich gegenseitig und fraßen sich sogar gegenseitig auf,  Die Tiere lebten total abgemagert im Schmutz, Kot und Urin.  Die Tierhalterin, eine Österreicherin, die nach Ungarn gezogen ist, nutzte es aus, dass die Gesetze dort ja nicht so streng sind. Dadurch kann man Tiere noch länger verwahrlosen lassen und sie quälen. Nach langem Kampf von einen Ungarischen Tierschutzverein wurde dann eine Abnahme veranlasst, Die Tiere wurden eingefangen und aufgeteilt, Einige Hunde mussten sofort in die Tierklinik, Manche haben es nach langer Behandlung geschafft, manche leider nicht. Auch Tierschützer haben einige Vierbeiner privat übernommen und wieder aufgepäppelt.

...und hier noch eine kleine besondere Geschichte...

SCHWEINE-RETTUNG

 

Wir erhielten einen Anruf, dass eine Familie, die sich Minischweine angeschafft hatte, sie jetzt wieder abgeben möchten. Die Familie hatte es unterschätzt, was solche Schweine brauchen.  Nach einigen Aufrufen an verschiedensten Stellen, haben wir einen Platz gefunden, der die Minischweine aufnehmen würde. Allerdings war diese Stelle etwas weiter weg und so ging die Transportsuche los, wer die Schweine holen und transportieren könnte. Das war sehr schwierig und als der Bus vom Tierschutz für den Transport die Minischweine holen wollte, gab es eine Überraschung. Die Minischweine waren ausgewachsene 80 - 100 kg Schweine und konnten nicht mit dem Bus oder in Hundeboxen transportiert werden. Also begann wieder eine neue Suche, wie man die Schweine transportieren könne und ob das zukünftige Zuhause auch für die ausgewachsenen Schweine passen würde. Nachdem alles abgeklärt war, wurde ein großer Anhänger organisiert und sie konnten endlich umsiedeln. Die Familie hatte gelernt, dass auch Minischweine viel Verantwortung und Arbeit bedeuten - so wie jedes andere Haustier auch. Jetzt sind sie glücklich auf einem Hof angekommen und wie ihr auf den Bildern sehen könnt, haben sie viel Platz und können sich so richtig dreckig machen...  

 

 

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